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\documentclass[
12pt,
a4paper,
ngerman,
parskip=half, % Erzeugt Abstände zwischen Absätzen statt Einrückungen
numbers=noenddot, % Entfernt Punkte nach den Gliederungsnummern
headsepline % Trennlinie unter der Kopfzeile
]{scrartcl}
% --- Standards für deutsche Texte ---
\usepackage[utf8]{inputenc}
\usepackage[T1]{fontenc}
\usepackage{babel}
\usepackage{lmodern}
\usepackage{microtype} % Verbessert den Randausgleich und Textfluss
% --- Layout & Seitenränder ---
\usepackage[left=3cm,right=2.5cm,top=2.5cm,bottom=2.5cm]{geometry}
% --- Mathematik & Technik ---
\usepackage{amsmath, amssymb}
\usepackage{siunitx} % Professionelles Setzen von Einheiten
\sisetup{
locale = DE, % Komma als Dezimaltrenner
separate-uncertainty = true,
per-mode = symbol
}
% --- Grafiken & Verweise ---
\usepackage{graphicx}
\usepackage{float} % Erlaubt [H] für exakte Bildpositionierung
\usepackage{pdfpages} % Zum Einbinden des Deckblatts
\usepackage{subcaption}
\usepackage[hidelinks]{hyperref} % Verlinktes Inhaltsverzeichnis ohne rote Rahmen
\usepackage{csvsimple-l3}
% --- Kopf- und Fußzeile ---
\usepackage[headsepline]{scrlayer-scrpage}
\pagestyle{scrheadings}
\clearpairofpagestyles
\ihead{Praktikumsbericht -- N. Peschka, L. Debray, C. Jacobs}
\ohead{\pagemark}
% --- Definitionen für den Text ---
\usepackage[autostyle]{csquotes} % Korrekte Anführungszeichen mit \enquote{}
\begin{document}
% 1. Deckblatt einbinden
% Stelle sicher, dass die Datei im selben Ordner liegt wie diese .tex Datei
\includepdf[pages=1]{Deckblatt Seite1.pdf}
% 2. Verzeichnisse
\tableofcontents
\newpage
\listoffigures
\newpage
\section{Zielsetzung}
\section{Einführung}
\section{Versuchsaufbau}
\subsection{Versuchsvorbereitung}
\begin{figure}[H]
\centering
\includegraphics[width=0.5\linewidth]{Bilder/Funktionsstruktur der mechanischen Waage.png}
\caption{Funktionsstruktur der mechanischen Waage}
\label{fig:Funktionsstruktur der mechanischen Waage}
\end{figure}
Für die Charakterisierung der Werkstoffe sind folgende Kennwerte entscheidend:
\begin{description}
\item[Zugfestigkeit ($R_m$)] Maximale mechanische Zugbeanspruchung, die ein Werkstoff erfahren kann. Bei Überschreiten dieser Spannung verjüngt sich der Werkstoff ungleichmäßig (Einschnürung).
\item[Dehngrenze ($R_p$)] Maximale Spannung, bei der ein Werkstoff gerade noch keine bleibende plastische Verformung erleidet.
\end{description}
\paragraph{Eigenschaften Federstahl (X5CrNiCuNb16-4)}
Für den verwendeten Federstahl gelten folgende Mindestwerte:
\begin{itemize}
\item Zugfestigkeit $R_m \geq \qty{1270}{MPa}$
\item Dehngrenze $R_{p,0.2} \geq \qty{1000}{MPa}$
\end{itemize}
\subsection{Technische Analyse der vorhandenen Waagen}
\subsubsection{Aufbau und Funktion}
\textbf{Mechanische Personenwaage:} \\
\begin{figure}[htbp]
\centering
\includegraphics[width=0.5\linewidth, angle=-90]{Bilder/Mechanische Personenwaage.jpg}
\caption{Mechanische Personenwaage}
\label{fig:Mechanische Personenwaage}
\end{figure}
Der Deckel der Personenwaage ruht auf vier Messarmen, die das Gewicht auf eine Metallplatte übertragen. Diese ist über eine Feder gelagert, die der durch die Gewichtskraft verursachten Abwärtsbewegung entgegenwirkt.
Beim Absenken der Metallplatte wirkt diese auf ein rechtwinkliges Blechstück, das die vertikale Auf- und Abbewegung in eine horizontale Hin- und Herbewegung der Zahnstange umwandelt.
Die Zahnstange ist mit einem Zahnrad (Ritzel) unterhalb der Skalenscheibe verzahnt, wodurch die Bewegung in eine Drehung der Skalenscheibe umgesetzt wird.
Die Kalibrierung wird durch eine Drehscheibe verwirklicht, die die Feder und somit die Metallplatte auf oder absenkt, um den Drehwinkel der Skalenscheibe zu verändern.
\begin{figure}[htbp]
\centering
\includegraphics[width=0.3\linewidth]{Bilder/Mechanische Personenwaage Innen.jpg}
\caption{Innenleben der mechanischen Personenwaage}
\label{fig:Innenleben der mechanischen Personenwaage}
\end{figure}
\textbf{Elektronische Laborwaage:} \\
\begin{figure}[htbp]
\centering
\includegraphics[width=0.3\linewidth, angle=-90]{Bilder/Elektronische Laborwaage.jpg}
\caption{Elektronische Laborwaage}
\label{fig:Elektronische Laborwaage}
\end{figure}
Das Absenken der Druckplatte führt zu einer Verbiegung des Balkens. Dadurch werden zwei der DMS gestreckt und die anderen zwei gestaucht, wodurch es zu einer Widerstandsänderung kommt. Die DMS sind durch eine Wheatstone-Messbrücke miteinander verschaltet, welche einer genaueren Erfassung der Verbiegung dient. Die Änderung der Spannung wird an der Messbrücke erfasst, in einem Gewichtswert umgewandelt und am Display ausgegeben.
\begin{figure}[htbp]
\centering
\includegraphics[width=0.3\linewidth]{Bilder/Elektronische Laborwaage Innen.jpg}
\caption{Innenleben der Elektronischen Laborwaage}
\label{fig:Innenleben der Elektronischen Laborwaage}
\end{figure}
\subsubsection{Kennlinien der Anzeige}
\textbf{Küchenwaage} (zulässiger Messbereich bis \qty{2}{kg})
\begin{figure}[htbp]
\centering
\includegraphics[width=0.5\linewidth]{Messungen/Messdaten der Küchenwaage.png}
\caption{Messdaten der Küchenwaage}
\label{fig:Messdaten der Küchenwaage}
\end{figure}
\textbf{Personenwaage} (zulässiger Messbereich bis \qty{130}{kg})
\begin{figure}[htbp]
\centering
\includegraphics[width=0.5\linewidth]{Messungen/Messdaten der Personenwaage.png}
\caption{Messdaten der Personenwaage}
\label{fig:Messdaten der Personenwaage}
\end{figure}
\subsubsection{Absoluter Fehler}
\textbf{Küchenwaage}
\begin{figure}[H]
\centering
\includegraphics[width=0.5\linewidth]{Messungen/Absoluter Fehler der Küchenwaage.png}
\caption{Absoluter Fehler der Küchenwaage}
\label{fig:Absoluter Fehler der Küchenwaage}
\end{figure}
\begin{minipage}{\linewidth}
\textbf{Personenwaage}
\begin{figure}[H]
\centering
\includegraphics[width=0.7\linewidth]{Messungen/Absoluter Fehler der Personenwaage.png}
\caption{Absoluter Fehler der Personenwaage}
\label{fig:Absoluter Fehler der Personenwaage}
\end{figure}
\end{minipage}
\subsubsection{Relativer Fehler}
\textbf{Küchenwaage}
\begin{figure}[H]
\centering
\includegraphics[width=0.5\linewidth]{Messungen/Relativer Fehler der Küchenwaage.png}
\caption{Relativer Fehler der Küchenwaage}
\label{fig:Relativer Fehler der Küchenwaage}
\end{figure}
\textbf{Personenwaage}
\begin{figure}[H]
\centering
\includegraphics[width=0.5\linewidth]{Messungen/Relativer Fehler der Personenwaage.png}
\caption{Relativer Fehler der Personenwaage}
\label{fig:Relativer Fehler der Personenwaage}
\end{figure}
\subsubsection{Fertigung, Montage und Kalibrieren}
\subsubsection{Veränderung der Kennlinie beim Kalibrieren}
Bei der Kalibrierung einer Waage wird die Kennlinie durch zwei verschiedene Faktoren beeinflusst. Einer dieser Faktoren ist die Nullpunktkorrektur (Tara), welche dazu dient die fehlerhafte Anzeige bei keiner Belastung richtig zu stellen. Dadurch wird die Kennlinie verschoben, sodass sie im Ursprung bei Null ist.
Der zweite Faktor ist die Steigungskorrektur bei welcher die Anzeige bei verschieden hohen Werten möglichst exakte Werte liefert. Dies sorgt dafür, dass die Kennlinie möglichst nah an der idealen Geraden liegt.
\subsubsection{Unterschied zwischen Eichen und Kalibrieren}
\begin{description}
\item[Eichen] Darf nur von Eichämtern durchgeführt werden. Dabei wird der Messfehler festgestellt und protokolliert.
\item[Kalibrieren] Kann jede Person durchführen. Es wird ein Messfehler festgestellt und im Anschluss korrigiert.
\end{description}
\subsubsection{Funktionsstrukturen}
\subsubsection{Form des DMS-Biegebalkens}
Einer der Dehnungsmessstreifen (DMS) ist längs der Einschnürung mäandert. Dieser erfährt bei Krafteinwirkung eine Dehnung. Die Einschnürung dient dazu, den Querschnitt im Bereich des DMS gezielt zu verringern, wodurch die Steifigkeit lokal abnimmt. Dadurch kommt es bei Belastung zu einer größeren Widerstandszunahme und infolgedessen zu einer größeren Signalzunahme in der Messbrücke.
\begin{figure}[H]
\centering
\includegraphics[width=0.5\linewidth, angle=-90]{Bilder/Form des Biegebalkens 1.jpg}
\caption{Einschnürung des Biegebalkens am DMS}
\label{fig:Form des Biegebalkens 1}
\end{figure}
Der zweite DMS ist quer zur Einschnürung mäandert. Er dient primär der Temperaturkompensation, da er durch die Längsdehnung des Materials kaum beeinflusst wird, aber Temperaturänderungen gleichermaßen erfährt wie der aktive DMS.
\begin{figure}[H]
\centering
\includegraphics[width=0.5\linewidth, angle=-90]{Bilder/Form des Biegebalkens 2.jpg}
\caption{Aufnahme der DMS mit dem Mikroskop}
\label{fig:Form des Biegebalkens 2}
\end{figure}
\subsubsection{Hebelverhältnisse und Kräfte}
\begin{figure}[H]
\centering
\includegraphics[width=0.5\linewidth]{Bilder/Hebelsystem.png}
\caption{Hebelsystem}
\label{fig:Hebelsystem}
\end{figure}
\subsubsection{Biegebalken der elektronischen Laborwaage}
Der Biegebalken der Laborwaage besteht aus einer Aluminiumlegierung. Die Dehngrenze von Aluminiumlegierungen ist stark vom Legierungstyp abhängig und variiert im Bereich von ca. \qtyrange{80}{500}{MPa}. Dieser Wert lässt sich im einachsigen Zugversuch ermitteln. Mechanische Anschläge im Gehäuse schützen die Waage vor plastischer Verformung durch Überlast (Zug und Druck).
\subsubsection{Isoliertes, elektronisches Bauelement}
Das isolierte elektronische Bauelement ist ein \textbf{Temperatursensor}. Er dient der präzisen Temperaturkompensation der Elektronik. Die Isolierung stellt sicher, dass vorrangig die Kerntemperatur des Materials gemessen wird und kurzzeitige Schwankungen der Umgebungsluft das Messergebnis nicht verfälschen.
\end{document}