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Esther Kleinhenz
2018-12-10 17:28:34 +01:00
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\chapter{Einleitung}
Eine Vielzahl an ungelesene E-Mails häufen sich täglich in den Postfächern eines Jeden an. Das elektronische Übertragen von Nachrichten ist aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken.
Eine Vielzahl an ungelesene E-Mails häufen sich täglich in den Postfächern eines Jeden an (vgl. [Hel12]). Das elektronische Übertragen von Nachrichten ist aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken.
In der Vergangenheit hat sich jedoch gezeigt, dass das Versenden von Informationen nicht nur Vorteile mit sich bringt. Wie der Spezialist für Gesundheitsprozessberatung in einem Bericht der Mitteldeutschen Zeitung erwähnt, \glqq macht es die stets wachsende E-Mail-Menge unmöglich, sich vernünftig mit den Informationen zu befassen"(vgl. [Ver13]). Nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch an Hochschulen wird Gebrauch davon gemacht, weitere Empfänger oder sogar ganze Verteiler mit in die Kopie einer E-Mail zu integrieren. Hierdurch steigen die irrelevanten Informationen unkontrollierbar schnell an. Infolgedessen nimmt der benötigte Speicheraufwand der zahlreichen kommerziellen, aber auch internen E-Mail-Dienste enorm zu (vgl. [Fio14]).
Das Dezimieren dieses Kommunikationswegs ist jedoch in vielen Fällen nicht möglich und Beschränkungen jeglicher Art werden als nicht sinnvoll erachtet.
Betrachtet man darüber hinaus den Lebenszyklus einer einzelnen E-Mail, wird deutlich, dass dieser nach dem Erstellen, Senden und Empfangen noch nicht abgeschlossen ist. Nachdem die Information vom Adressat geöffnet wurde, wird sie archiviert, muss aber jederzeit durch eine Suchabfrage sofort angezeigt werden können. Dies verdeutlicht den enormen Aufwand, das das Verwalten elektronischer Post mit sich bringt. Aufbauend auf dieser Problematik wird folgend die Ausgangssituation der Arbeit erläutert.
\section{Ausgangssituation}
Alle Informationen der Fakultät Elektrotechnik Feinwerktechnik Informationstechnik werden {\"u}ber die globalen Verteiler des Hochschulinternen Postfaches versendet. Viele dieser Daten sind jedoch nur f{\"u}r eine geringe Schnittmenge von Empf{\"a}ngern relevant und enthalten Mitteilungen oder Anhänge, die keinerlei Mehrwert dem Einzelnen aufweisen k{\"o}nnen. Dadurch sind die Postf{\"a}cher der Studierenden und Dozenten schnell überlastet und k{\"o}nnen, ohne regelm{\"a}"sige Pflege, nicht in vollem Umfang genutzt werden. Zudem lassen sich Informationen schwer priorisieren und der massive administrative Aufwand für den Einzelnen, E-Mails selbstständig zu filtern und nach persönlichem Ermessen zu verwalten, steht in keinem Verhältnis zum Mehrwert eines performanten, aufgeräumten Postfaches.
Alle Informationen der Fakultät Elektrotechnik Feinwerktechnik Informationstechnik werden {\"u}ber die globalen Verteiler des Hochschulinternen Postfaches versendet. Viele dieser Daten sind jedoch nur f{\"u}r eine geringe Schnittmenge von Empf{\"a}ngern relevant und enthalten Mitteilungen oder Anhänge, die keinerlei Mehrwert dem Einzelnen aufweisen k{\"o}nnen. Dadurch sind die Postf{\"a}cher der Studierenden schnell überlastet und k{\"o}nnen, ohne regelm{\"a}"sige Pflege, nicht in vollem Umfang genutzt werden. Zudem lassen sich Informationen schwer priorisieren und der massive administrative Aufwand für den Einzelnen, E-Mails selbstständig zu filtern und nach persönlichem Ermessen zu verwalten, steht in keinem Verhältnis zum Mehrwert eines performanten, aufgeräumten Postfaches.
Die Nachhaltigkeit der Informationen kann meist nicht gewährleistet werden. Grund dafür ist der mangelnde Speicherplatz, verursacht durch die ankommende Nachrichtenflut. M{\"o}chten die Empf{\"a}nger {\"a}ltere E-Mails abrufen, m{\"u}ssen diese meist entfernt werden um Platz f{\"u}r den neuen, eintreffenden E-Mail-Verkehr zu schaffen.
Dies kann das Nichtlesen der Informationen seitens der Empfänger verursachen und führt im schlechtesten Fall zum voreiligen Entfernen von relevanten Nachrichten.
Die Ersteller der Nachrichten haben keinerlei M{\"o}glichkeiten zu {\"u}berpr{\"u}fen, ob und wie viele Studierende und Dozenten eingehende Nachrichten {\"o}ffnen und lesen. Eine solche Art der Transparenz wäre jedoch hilfreich, um Informationen inhaltlich zu optimieren und Überschriften treffender zu formulieren.
Die Ersteller der Nachrichten haben keine M{\"o}glichkeiten zu {\"u}berpr{\"u}fen, wie viele Studierende eingehende Nachrichten lesen. Eine solche Art der Transparenz wäre jedoch hilfreich, um Informationen inhaltlich zu optimieren und Überschriften treffender zu formulieren.
Aus dieser Situation ergibt sich folgende Forschungsfrage: \glqq Kann die E-Mail-Flut der Technischen Hochschule mit Hilfe einer Social Media Plattform gedrosselt und die Nachhaltigkeit der Informationen gewährleistet werden?"
\section{Ziel der Arbeit}
@@ -12,67 +12,62 @@ Um den Umfang der E-Mail-Flut einordnen zu können, wird das Postfach des Studie
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\includegraphics[width=1.0\textwidth]{figures/evaluation-1}
\caption{Vergleich der hochschulinternen E-Mails.}
\caption{Vergleich der hochschulinternen E-Mails}
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Während des Semesters trafen in Summe 264 Nachrichten im Postfach des Probanden ein. Darunter sind 95 innerhalb der Fakultät befördert worden. Abbildung 4.1. verdeutlicht auf der linken Seite das Verhältnis zwischen den Nachrichten hochschulweit und innerhalb der Fakultät. Diese wurden von diversen Verteilern an den Probanden gesendet.
Auf der rechten Seite der Abbildung 4.1. ist eine Übersicht der genutzten Verteiler dargestellt. Dabei wird verdeutlicht, dass über die Mailingliste der Studierenden mehr als die Hälfte aller Mitteilungen versendet wird.
Während des Semesters trafen in Summe 265 Nachrichten im Postfach des Probanden ein. Darunter sind 127 innerhalb der Fakultät befördert worden. Abbildung 4.1. verdeutlicht auf der linken Seite das Verhältnis zwischen den Nachrichten hochschulweit und innerhalb der Fakultät. Diese wurden von diversen Verteilern an den Probanden gesendet.
Auf der rechten Seite der Abbildung 4.1. ist eine Übersicht der fakultätsinternen Verteiler dargestellt. Dabei wird verdeutlicht, dass über die Mailingliste der Studierenden mehr als die Hälfte aller Mitteilungen versendet wird.
Sortiert der Proband nun den Posteingang nach relevanten Informationen, so zeigt sich folgendes Ergebnis:\\
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\includegraphics[width=1.0\textwidth]{figures/evaluation-2}
\caption{Details der relevanten E-Mails des Probanden.}
\caption{Details der relevanten E-Mails des Probanden}
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\end{figure}
Das Balkendiagramm der Abbildung 4.2. zeigt, wie viele Informationen der Gesamtanzahl von E-Mails bedeutsam für den Probanden sind. Detaillierter wird gezeigt, wie viele hiervon innerhalb der Fakultät von Interesse sind. Fokussiert man die Themenübersicht wird deutlich, dass allgemeine Benachrichtigungen, wie Termine von Veranstaltungen, prüfungsrelevante Neuigkeiten oder Updates zu den Systemen der Hochschule den Interessenschwerpunkt bilden. Spezifischere Informationen, wie die des Language Centers, des International Office oder der Fachschaft EFI nehmen zwar einen geringeren Anteil ein, sind für den Probanden aber nicht vernachlässigbar.
Das Balkendiagramm der Abbildung 4.2. zeigt, wie viele hochschulweit versendeten Informationen bedeutsam für den Probanden sind. Detaillierter wird gezeigt, wie viele hiervon innerhalb der Fakultät (vgl. intern) von Interesse sind. Das bedeutet, dass 96 Nachrichten im Postfach relevant sind und davon 39 Nachrichten der Fakultät EFI entstammen. Fokussiert man die Themenübersicht wird deutlich, dass allgemeine Benachrichtigungen, wie Termine von Veranstaltungen, prüfungsrelevante Neuigkeiten oder Updates zu den Systemen der Hochschule den Interessenschwerpunkt bilden. Spezifischere Informationen, wie die des Language Centers, des International Office oder der Fachschaft EFI nehmen zwar einen geringeren Anteil ein, sind für den Probanden aber nicht vernachlässigbar.
Werden die eingehenden E-Mails betrachtet, die der Studierende als nicht relevant aussortiert hat, lassen sich bereits eindeutige Tendenzen erkennen. Wie bereits in Abbildung 4.1. erkennbar ist, sind 169 Informationen, also 64 Prozent irrelevant. Extrahiert man davon die fakulätsinternen Benachrichtigungen, so ergibt sich die Anzahl 53. Prozentual lässt sich daraus berechnen, dass etwa 30 Prozent der überflüssigen E-Mails direkt von der EFI-Fakultät ausgehen.
Werden die eingehenden E-Mails betrachtet, die der Studierende als nicht relevant aussortiert hat, lassen sich bereits eindeutige Tendenzen erkennen. Wie in Abbildung 4.3. erkennbar ist, sind 169 Informationen, also 64 Prozent der Gesamtheit irrelevant. Extrahiert man davon die fakulätsinternen Benachrichtigungen, so ergibt sich die Anzahl 53. Prozentual lässt sich daraus berechnen, dass etwa 30 Prozent der überflüssigen E-Mails direkt von der EFI-Fakultät ausgehen.
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\includegraphics[width=1.0\textwidth]{figures/evaluation-3}
\caption{Details der irrelevanten E-Mails des Probanden.}
\caption{Details der irrelevanten E-Mails des Probanden}
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Bei Sondierung der Detailansicht auf der linken Seite der Abbildung 4.3., ist zu erkennen, dass meist die sehr spezifischen Informationen über Vorlesungen, Interessen oder Freizeitaktivitäten vom Probanden aussortiert werden. Hierbei lässt sich erschlie"sen, wie symptomatische Informationen trotz fehlender Relevanz, das Postfach überfluten.
Die beispielhafte Kalkulation der im Postfach des Probanden befindlichen E-Mails wird nun mit dem durch die Implementierung des Prototyps entstehenden Ergebnis verglichen.
Die Aufgabe der entwickelten Anwendung ist es, die Informationen statt per E-Mail, über eine Social Media Plattform zu publizieren. Dennoch sollen die Studierenden und Lehrenden als regelmä"sige Erinnerung eine zusammenfassende Benachrichtigung erhalten. Stellt man die Anzahl, der über das Semester verteilten eintreffenden E-Mails des Probanden, den wöchentlichen Mitteilungen gegenüber, so ergibt sich folgendes Diagramm:
Die Aufgabe der entwickelten Anwendung ist es, die Informationen statt per E-Mail, über eine Social Media Plattform zu publizieren. Dennoch sollen die Studierenden als regelmä"sige Erinnerung eine zusammenfassende Benachrichtigung erhalten. Stellt man die Anzahl, der über das Semester verteilten eintreffenden E-Mails des Probanden, den wöchentlichen Mitteilungen des Prototypen gegenüber, so ergibt sich folgendes Diagramm:\\
\begin{figure}[!h]
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\includegraphics[width=0.4\textwidth]{figures/evaluation-5}
\caption{Vergleich der Anzahl von eintreffenden E-Mails zwischen aktueller Situation und unter Verwendung des Prototyps.}
\caption{Vergleich der Anzahl von eintreffenden E-Mails zwischen aktueller Situation und unter Verwendung des Prototyps}
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\end{figure}
Abbildung 4.4. zeigt deutlich, dass durch den Einsatz des Prototyps die Anzahl der Informationen im Postfach stark reduziert werden können. Der Proband würde über 80 Prozent seines Speichervolumens im System einsparen. Dadurch bestätigt sich die Hypothese: Die E-Mail-Flut der Hochschule wird durch den Einsatz einer Weberweiterung reduziert.
Abbildung 4.4. zeigt deutlich, dass durch den Einsatz des Prototyps die Anzahl der Informationen im Postfach stark reduziert werden können. Der Proband würde etwa 90 Prozent seines Nachrichtenvolumens im System einsparen. Dadurch bestätigt sich die Hypothese: Die E-Mail-Flut der Hochschule wird durch den Einsatz einer Weberweiterung reduziert.
\subsection{Ergebnis}
Werden alle Auswertungen der Evaluation zusammengefasst und betrachtet, so ist deutlich zu sehen, dass Benachrichtigungen der Hochschule zu ausgedehnt verteilt werden. Fakultätsübergreifende Themengebiete sind häufig über umfangreiche Verteiler an Einzelpersonen weitergegeben worden und erzeugen dabei eine schwer administrierbare Menge.
Der Fokus dieser Arbeit liegt auf dem reduzieren der E-Mail-Flut innerhalb der EFI-Fakultät. Wird der Prototyp auf der Hochschul-Website eingebunden, so kann die Problematik im Idealfall auf ein Kleinstes reduziert werden. In Abbildung 4.5. ist das Verhältnis zwischen irrelevanten und relevanten Informationen der Fakultät visualisiert. Hier wird nochmal deutlich, dass über die Hälfte der Nachrichten keinerlei Bedeutsamkeit für den Probanden haben. Aufgrund dessen, lassen sich folgende Erkenntnisse festhalten. Die Website-Erweiterung vermeidet das Eintreffen der unwichtigen E-Mails und informiert Studierende und Angestellte über alle wichtigen Benachrichtigungen. Somit lässt sich der eintreffende Verkehr bereits um 35 Prozent reduzieren.
Der Fokus dieser Arbeit liegt auf dem reduzieren der E-Mail-Flut innerhalb der EFI-Fakultät. Wird der Prototyp auf der Hochschul-Website eingebunden, so kann die Problematik im Idealfall auf ein Kleinstes reduziert werden. Das Verhältnis zwischen irrelevanten und relevanten Informationen zeigt deutlich, dass über die Hälfte der Nachrichten keinerlei Bedeutsamkeit für den Probanden haben. Aufgrund dessen, lassen sich folgende Erkenntnisse festhalten. Die Website-Erweiterung vermeidet das Eintreffen der unwichtigen E-Mails und informiert Studierende über alle wichtigen Benachrichtigungen.
Werden die allgemeinen Informationen der gesamten Hochschule ebenfalls in das System eingetragen, so kann das Postfach lediglich für persönliche und organisatorische Absprachen innerhalb der Hochschule genutzt werden und der administrative Aufwand des E-Mail-Speichers kann aufs Kleinste beschränkt werden.
Werden die Informationen der gesamten Hochschule in das System eingetragen, so kann das Postfach lediglich für persönliche und organisatorische Absprachen innerhalb der Hochschule genutzt werden und der administrative Aufwand des E-Mail-Speichers kann aufs Kleinste beschränkt werden.
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\includegraphics[width=0.3\textwidth]{figures/evaluation-4}
\caption{Vergleich relevanter und nicht relevanter E-Mails.}
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\subsection{Diskussion}
In diesem Kapitel wird das Ergebnis der Arbeit in Bezug auf die Forschungsfrage diskutiert. Au"serdem wird der Prototyp mit einem bereits vorhandenen Framework verglichen und in Bezug darauf eingeordnet.
Unter Verwendung der entwickelten Erweiterung kann die E-Mail-Flut der Hochschule unter bestimmten Voraussetzungen gedrosselt werden. Die Evaluation anhand eines Probanden zeigt eindeutig das Potenzial, durch eine optimierte Personalisierbarkeit, die Anzahl von Nachrichten zu reduzieren. Anhand der beispielhaften Zählung der im Postfach vorhandenen E-Mails kann zudem festgehalten werden, dass eine Gro"szahl dieser als unnötig für Individuen einzustufen ist. Zu beachten ist jedoch, dass es sich bei der Bewertung nur um eine theoretische Annäherung eines realen Ergebnisses handelt.
Unter Verwendung der entwickelten Erweiterung kann die E-Mail-Flut der Hochschule gedrosselt werden. Die Evaluation anhand eines Probanden zeigt eindeutig das Potenzial, durch eine optimierte Personalisierbarkeit, die Anzahl von Nachrichten zu reduzieren. Anhand der beispielhaften Zählung der im Postfach vorhandenen E-Mails kann zudem festgehalten werden, dass eine Gro"szahl dieser als unnötig für Individuen einzustufen ist. Zu beachten ist jedoch, dass es sich bei der Bewertung nur um eine theoretische Annäherung eines realen Ergebnisses handelt.
Weitere Schritte, um den Einsatz des Prototypen finalisieren zu können, sind ein ausführliches Testing, was im Rahmen dieser Arbeit nicht untersucht wurde. Unter Beobachtung der einzubindenden Web-Erweiterung kann die Plattform für einen definierten Zeitraum genutzt werden und in Folge dessen eine detaillierte Aussage über die mögliche Reduzierung des Speicheraufwands im Postfach möglich sein.
@@ -105,7 +105,7 @@ Zum Versenden und Verwalten von E-Mails in Django eignet sich \texttt{django-pos
\section{Bootstrap}
Um die Usability des Prototyps zu erhöhen, wird das Framework Bootstrap eingebunden.
Eine umfangreiche Website einheitlich zu gestalten ist oft sehr komplex und zeitaufwendig. Die Entwickler von Twitter haben deshalb an einem neuen Verwaltungswerkzeug gearbeitet, das mehrere Bibliotheken zusammenführen sollte (vgl. [Ott11]). Die Open-Source-Bibliothek, die auf GitHub abrufbar ist, wird seitdem von vielen Programmierern weiterentwickelt und ist somit stark gewachsen. Version 2.0 verfügt über die Fähigkeit, Websites \textit{responsiv}\footnote{ Responsive Webseiten sind auf allen Endgeräten angepasst darstellbar.} auf verschiedenste mobile Endgeräte anzupassen (vgl. [Ott12]).
Eine umfangreiche Website einheitlich zu gestalten ist oft sehr komplex und zeitaufwendig. Die Entwickler von Twitter haben deshalb an einem neuen Verwaltungswerkzeug gearbeitet, das mehrere Bibliotheken zusammenführen sollte (vgl. [Ott11]). Die Open-Source-Bibliothek, die auf GitHub abrufbar ist, wird seitdem von vielen Programmierern weiterentwickelt und ist somit stark gewachsen. Ab Version 2.0 verfügt diese über die Fähigkeit, Websites \textit{responsiv}\footnote{ Responsive Webseiten sind auf allen Endgeräten angepasst darstellbar.} auf verschiedenste mobile Endgeräte anzupassen (vgl. [Ott12]).
Das Bootstrap-Paket beinhaltet vorgefertigte Cascading Stylesheets, kurz CSS, die Farben, Schriftarten und viele weitere Stildefinitionen implizieren. Zudem befinden sich auch Erweiterungen des JavaScript-Frameworks jQuery in der Bibliothek, die weiterführende Funktionen beinhalten wie zum Beispiel Filter oder Dropdown-Menüs. Das Paket kann im head-tag einer HTML-Datei (vgl. Abbildung 2.4.) einfach eingebunden werden. Das bedeutet, dass \textit{Media-Queries}\footnote{ Media-Qeries setzen statische Umbrüche um Layouts verschiedener Endgeräte anzupassen.} oder ähnliche Methoden nicht mehr nötig sind - nicht nur um eine Website mobilfähig zu machen, sondern auch kompatibel für die verschiedensten Browser (vgl. [Boo12]).